Produktefamilie Rot: saure Reiniger
Produktefamilie Grün: neutrale Reiniger
Produktefamilie Blau: alkalische Reiniger
Produktefamilie Grau: spezial Produkte
Produktefamilie Weiss: Desinfektionsmittel
Produktefamilie Hellblau: Wasseraufbereitung
Produktefamilie: Geschirr

Beratung

Unsere Kunden beraten wir in allen Bereichen des Facility Managements, insbesondere bei der Überprüfung von Reinigungskonzepten, um Synergien zu nutzen und Sparpotentiale auszuschöpfen.
Wir bringen unsere Erfahrung und Expertise bei der Überprüfung bestehender Reinigungskonzepte ein, orten Verbesserungspotenziale, erarbeiten detaillierte Lösungen und zeigen auf, wie sich für unsere Kunden Kosten sparen lassen. Für die Ausschreibung von Reinigungsaufträgen optimieren wir das Verfahren, damit sich die Angebote verschiedener Bewerber einfach miteinander vergleichen lassen.

Unsere Beratung umfasst folgende Sequenzen

Check-up

Der Check-up erfasst die Ausgangslage und die Abweichung zum Bedarf des Kunden und möglicher Potentiale.
  • analysieren des Bedarfs, der Leistungsvereinbarung (SLA), der effektive Leistung und Kosten;
  • überprüfen der Umsetzung von gesetzlichen Auflagen, Qualitäts- und Umweltstandards sowie Vorgaben zur Arbeits- und Unternehmenssicherheit;
  • durchleuchten der Organisation, der Kompetenzen, Führung, Mitarbeiterförderung und Kontrolle;
  • begleiten der Auftragsvergabe und verbessern der Logistik und des Einkauf;
  • optimieren der Schnittstellen und des Reportings;

Concept

Mit dem erarbeiteten Stärke-Schwäche-Profil entwickeln wir ein individualisiertes effizienzorientiertes Betriebs-Konzept.

  • Evaluation der präferierten Strategie, der Ziele und Konzept-Variante;
  • Definition der Mengengerüste, Service Level, Methoden, Frequenzen, Auftragsbestimmungen, etc.;
  • Definition wichtiger Indikatoren (KPI), Festlegen von Reporting- und Kostenstruktur;
  • Skizzieren der Schulungs-, Logistik-, und Überwachungskonzepte.

Contracting

Unsere Unterstützung des Beschaffungsprozesses bringt klare und messbare Vorgaben und garantiert Kostentransparenz.
  • Definieren des Ausschreibungsverfahrens und der Auswahlkriterien;
  • Erstellen der Ausschreibungsunterlagen;
  • Bewerten der Angebote, Erstellen der Shortlist und Unterbreitung eines Vertragvorschlages.

Audit

Unser Audit soll Lösungen zur ständige Verbesserung aufzeigen und so Potentiale nutzbar machen.

  • Erkennen Abweichungen zum Kunden-Bedarf und der Möglichkeiten aufzeigen.
  • Motivation der Organisation zur Lösung und der Zielorientierung;
  • Aufzeigen von Förderungsmassnahmen bei den Beteiligten;

Review

Das Review dient der Reflexion über das Erreichte und noch Umzusetzende
  • Erkennen nachhaltiger Förderungsmassnahmen der Organisation und bei den jeweiligen Beteiligten
  • Benchmarkings und Marktvergleiche helfen sich einzuordnen;
  • Festlegen neuer Ziele und Massnahmen, sowie deren Überprüfung.

Analyse-Beispiel  im Bereich Waschraumhygiene

Für unsere Kunden analysieren wir zuerst Position um Position, um zu ermitteln, wie hoch die Kosten für Waschraumhygiene sind.
  • die Kosten für Verbrauchsartikel wie Toiletten-, Handtuchpapier oder Handtuchrollen, Handseife, Sitzreiniger usw.;
  • die Kosten für die notwendigen Geräte, deren Kontrolle und Befüllung.

In unserer Gesamtbetrachtung machen wir Systeme und Produkte verschiedener Hersteller vergleichbar – zum Beispiel, indem wir den «Verbrauch pro Bedienung» berechnen. Aufgrund der Ergebnisse können wir aufzeigen, welche Produkte sich im spezifischen Fall am besten eignen.

Kalkulations-Beispiel Waschraumhygiene

Im 2. Schritt ermitteln wir für unsere Kunden die Gewinnschwelle bei einem Systemwechsel. Unsere Erfahrung zeigt, dass die Kosten bereits im ersten Jahr um rund einen Fünftel gesenkt werden können; die Investition in neue Geräte zahlt sich bereits nach wenigen Monaten aus. Und das bei höherer Qualität der Hygiene-Einrichtungen und -produkte.

Verbesserte Betriebshygiene zu tieferen Kosten! 

Bronze-, Silber, Gold- und Platin-Services

Bronze

Grundleistung


Ab 1. Bestellung

Silber

Operativer-Support

Bronzevorteile +

Umsatz > 10’000.00 CHF/J

Gold

Führungs-Support

Silbervorteile +

Umsatz > 40’000.00 CHF/J

Platin

System-Support

Goldvorteile +

Nach Absprache

Schulung

Know-how und Erfahrung sind entscheidende Erfolgsfaktoren im Reinigungsbusiness, einer Branche, die sich in den letzten Jahren stetig gewandelt hat. Gestiegene Hygieneanforderungen, erhöhte Reinigungsstandards sowie optimierte Abläufe verlangen nach wirtschaftlichen Konzepten. Diese Entwicklung verlangt von Fach- und Führungskräften profunde Kenntnisse.

In individuellen Kursen vor Ort oder in der FM Academy an unserem Hauptsitz erhalten unsere Kundinnen und Kunden praxisorientiertes Fachwissen. Damit werden Zeit und Kosten gespart, Schäden und Unfälle reduziert und ist vor Allem für alle Mitarbeitenden motivierend.

Gerne erstellen wir für Sie einen unverbindlichen Vorschlag oder führen Sie durch unsere FM-Academy, wo Sie einen Überblick über unsere aktuellen Kursangebote erhalten.

Tutorials

Unsere Tutorialvideos helfen Ihnen, einen Überblick über unsere Produkte und ihre Anwendungen zu schaffen. Zur Beantwortung von Fragen oder für eine individuelle Beratung, wenden Sie sich bitte direkt an Ihren KWZ Berater.

Historischer Bereich

Entwicklungslabor

In unserem eigenen analytischen Labor entwickeln wir unsere Produkte stets weiter. Damit entsprechen wir den Kundenanforderungen, den neuen Gesetzten und Vorschriften und unserem Bestreben nach mehr Ökologie. Zudem wird hier die gleichbleibend hohe Produktequalität sichergestellt.

Anwendungstechnik

KWZ Produkte sind so aufeinander abgestimmt, dass sich damit nachhaltige und wirtschaftliche Resultate erzielen lassen. Lassen Sie sich von unseren durchdachten Reinigungssystemen inspirieren! Wir testen unsere eigenen Produkte, Maschinen und Geräte regelmässig auf Funktion und Werterhalt und bieten Materialtests im Zuge von Bauprojekten und Schadensereignissen an.

Events

Um unseren Kunden aus der ganzen Schweiz Zugang zu neuen Netzwerken, Ideen und Weiterbildungen zu eröffnen, führten wir 2020 zwei KWZ-Seminare durch. Dabei haben wir wir das Bäder- und Facility Seminar zusammengefasst, damit der Ideen- und Gedankenaustausch noch intensiver ausfallen konnte. Das positive Feedbacks der Teilnehmerinnen und –teilnehmer hat uns motiviert, weitere Seminare durchzuführen.

Leider müssen die für 2021 geplanten Anlässe ausfallen.

Wir freuen uns bereits auf die Seminare 2022 welche  wie folgt geplant sind:

  • Mittwoch, 19.01.2022 – Donnerstag, 20.01.2022
  • Mittwoch, 26.01.2022 –  Donnerstag, 27.01.2022

Seminar im Hotel Al Ponte in Wangen an der Aare

Glossar / Abkürzungen

Abklatschprobe: Aufdrücken eines festen Nährbodens auf einer Fläche zur Erfassung der qualitativen und quantitativen Keimbesiedelung.

Abriebprobe: Eine normierte Fläche von 10×10 cm innerhalb eines entsprechenden Rahmens wird mit einem feuchten Tupfer abgerieben. Der Tupfer ist mit einer Speziallösung getränkt. Im Labor lassen sich dann mit bewährten mikrobiologischen Methoden die koloniebildenden Einheiten (KBE) bestimmen, in der Regel die aeroben, mesophilen Keime.

Adsorption: Physikalische Bindung von Gasen, Dämpfen oder gelösten Stoffen an die Oberfläche eines festen Körpers.

Aerobe, mesophile Keime (AMK): Aerobe, mesophile Keime werden im Wasser künstlicher Schwimm– und Badebecken oder auf Flächen kontrolliert. Sie sind ein Mass des Vorhandenseins vermehrungsfördernden Bedingungen.

ATP: ATP (Adenosintriphosphat) ist eine sehr energiereiche Verbindung, eine Art universelle „Energiewährung“ in der Zelle. Es findet sich in allen Zellen, tierischen und pflanzlichen Ursprungs. Dies gilt auch für Bakterien–, Hefen– und Schimmelpilzzellen. Ausgenommen sind hiervon Viren.

Basischlorung: Mindestkonzentration an freiem Chlor im Reinwasser (Kompensation des in der Aufbereitung eliminierten freien Chlors).

BBL Contact Slide: Nährboden für die Keimzahlbestimmung von Bakterien, Hefen und Schimmelpilzen auf Oberflächen.

Beckenwasser: Wasser in Schwimm– und Badebecken

Betriebsmittel: Güter, die nicht zum Gebäude gehören, aber Voraussetzung für deren Nutzung sind und im Gegensatz zu den Verbrauchsmitteln erhalten bleiben und instandgehalten oder –gesetzt werden müssen. Hierzu gehören die Ausstattungen für den Nutzer wie Sportgeräte, Schwimmhilfen, Wäsche/Textilien, Schmutzschleusen und Arbeitsmittel wie Hochdruckreiniger, Reinigungsgeräte und Werkzeuge.

Betriebschlorung: Vom Badebetrieb abhängige Chlorung

MBiolumineszenz: ethode zur Überprüfung der Sauberkeit von Flächen. Dabei wird durch definierte Abläufe mit speziellen Chemikalien über eine lichtproduzierende Reaktion der Gehalt an Adenosintriphosphat (ATP) gemessen. ATP kommt in allen lebenden Mikroorganismen vor. Das Verfahren lässt sich vor Ort durchführen und liefert sofort Resultate.

CAFM: Computer Aided Facility Management: Computer unterstütztes FM. Die Funktionalitäten solcher Systeme sind unterschiedlich. Gemeinsam sind eine CAD–Oberfläche, in der Gebäudepläne bearbeitet und mit Informationen angereichert werden können und eine Datenbank, welche das Auftragsmanagement, Ticketing und das Qualitätsmanagement unterstützen. Neuerding sind diese Lösungen webbasiert und haben auch eine APP.

Desinfektion: Gezielte Reduktion der Anzahl bestimmter unerwünschter Mikroorganismen (Bakterien, Pilze, Mykobakterien, Viren) durch physikalische oder chemische, nicht rückgängig machbare Inaktivierung, so dass sie unter den gegebenen Umständen keine Infektion mehr verursachen können und unerwünschte Biofilmbildungen eingedämmt werden.

Desinfektionsmittel: Chemische Substanzen oder Substanzgemische, die Mikroorganismen auf Oberflächen, in Flüssigkeiten oder Gasen abtöten, bzw. inaktivieren.

eBKP: Elektronischer Baukostenplan, in welchem u.a. alle technischen Anlagen in einer Baumstruktur gelistet sind und zur Anlageninventarisierung, wie zur Instandhaltungsplanung verwendet werden kann.

Erstfiltrat: Filtrat unmittelbar nach der Filterspülung bis zur Wiedereinstellung der eigentlichen Filterfunktion.

Escherichia coli (E. coli): Bakterien, welche als Fäkalindikatoren dienen. Sie sind ein Hinweis auf eine Belastung des Wassers durch Darmkeime.

Filtrat: Filtriertes Wasser vor Zumischung des Desinfektionsmittels.

fKH: Karbonathärte in französischen Härtegraden.

Flächendesinfektion: Desinfektion von unbelebten Flächen wie Fussböden, Inventar, Geräten etc. (Sprühdesinfektion, Wischdesinfektion, Scheuerdesinfektion)

FNU/NTU: FNU – “Formazine Nephelometric Units“: In der Wasseraufbereitung verwendete Einheit für die Messung bei 90° gemäss den Vorschriften der Norm ISO 7027 – Nephelometrische Trübungseinheit.

Freibord: Abstand zwischen der Oberkante der Einlauf/Ablauf–Einrichtung und der Oberkante der Filterschicht.

Frischwasser: Zur Erstfüllung und Nachspeisung benützten Wassers.

Gebundenes Chlor: Unerwünschtes Desinfektionsnebenprobukt (DNP). Das freie Chlor oxidiert (verbrennt) organische Substanzen. Eine Vorstufe der vollständigen Oxidation ist die Bindung von Chlor an Amin (ist in Eiweissstoffen enthalten). Das so entstehende Chloramin wird als gebundenes Chlor bezeichnet. Chloramin wirkt reizend und verursacht den sog. Hallenbadgeruch. Berechnung: Gesamtchlor minus freies Chlor.

Gemeinschaftsbäder: Öffentlich zugängliche Anlage oder öffentlich zugängliches Bad: Anlage oder Bad, die oder das für die Allgemeinheit oder einem berechtigten Personenkreis geöffnet und nicht zur Nutzung in einem familiären Rahmen bestimmt ist.

(Verordnung des EDI über Trinkwasser sowie Wasser in öffentlich zugänglichen Bädern und Duschanlagen (TBDV)

Hygiene: Lehre von der Erhaltung und Pflege der Gesundheit. Im Unterhalt betrifft sie die Massnahmen, welche eine Übertragung von Infektionskrankheiten vermeiden helfen.

KBE: Kolonien bildende Einheiten. Ein Parameter der bakteriologischen Untersuchung zur quantitativen Erfassung von lebens– und vermehrungsfähigen Mikroorganismen. Er gibt an, wie viele Kolonien bei einer 6– bis 8–fachen Vergrösserung auf einem definierten Nährboden nach einer bestimmten Bebrütungsdauer und bestimmten Bebrütungszeit sichtbar sind. Die Koloniezahl kann dementsprechend eine zusätzliche Information über den Verschmutzungsgrad eines Wassers, Flächen oder Gegenstände beinhalten.

KMnO4: Kaliumpermanganat: Kaliumpermanganat ist ein starkes Oxidationsmittel, d.h. es neigt dazu, seinen Sauerstoff, den es gleich im Viererpaket hat, an organische Verbindungen abzugeben. Es ist eine Methode, um sauberes, oder geringfügig verschmutztes Wasser, wie es Beckenwasser darstellt, zu untersuchen. Schmutz „frisst“ sozusagen Kaliumpermanganat auf. 2 mg Schmutz „fressen“ 2 mg Kaliumpermanganat. Gibt man in einen Liter Beckenwasser 10 mg Kaliumpermanganat und es verbleiben nach der Probe 5 mg KMnO4, dann weisen wir 5 mg Schmutz pro Liter Beckenwasser nach. Dies entspricht dem Qualitätsziel.

Kontaminationsgrad: Verschmutzungs– und/oder Belastungsgrad.

Legionellen: Bakterien, welche in Feuchtbiotopen vorkommen. Infektionen (Lungenentzündung) entstehen durch Inhalation erregerhaltiger Tröpfchen (Aerosol). Mögliche Infektionsquellen sind: Warmwassersysteme (Duschen), Luftbefeuchter, Sprudelbäder.

Maschinenrichtlinie: Gesetzliche Vorgabe EN 2006/42/EG für die Vermeidung von Unfällen. Gewerblich eingesetzte Maschinen müssen der Norm entsprechen. Haushaltsmaschinen erfüllen die Vorgaben nicht.

N.N.: Nicht nachweisbar.

OdA igba: OdA Bade– und Eissportanlagen:

Interessengemeinschaft für die Berufsausbildung von Fachleuten in Bade– und Eissportanlagen.

Oxidation: Chemische Reaktion, bei der von dem zu oxidierenden Stoff (Elektronendonator) Elektronen an das Oxidationsmittel (Elektronenakzeptor) abgegeben werden. Dieses wird wiederum durch die Elektronenaufnahme reduziert (Reduktion). Die Oxidation dient vor allem zur Desinfektion und zum Abbau der organischen Stoffe.

Oxidierbarkeit: KMnO4– Verbrauch

PC–Agar: Nährboden für Abklatschtest pH–Wert: Masszahl für die in wässrigen Lösungen enthaltene Wasserstoffionenkonzentration und damit Mass für die saure, neutrale oder basische Reaktion einer Lösung. Säuren haben einen pH–Wert kleiner als (<) 7 und Basen einen grösser als (>) 7. Wasser in seiner ursprünglichen Form hat einen pH–Wert von 7 (neutral).

Personenbezogene Wasserfläche a: Einer Person rechnerisch zugeordnete Wasserfläche (m2)

Personenfrequenz n: Anzahl der Wechsel der Personen pro Stunde (h–1).

pH-Wert: Der pH-Wert ist ein Mass für den sauren oder basischen Charakter einer wässrigen Lösung. Dieses gibt die Wasserstoffionen-Aktivität an und leitet sich aus dem Neulateinischen von potentia Hydrogenii ab.
pH-Wert = 0 – 4.0, saurer Bereich = rote Etikette
pH-Wert = 5.0 – 8.0, neutraler Bereich = grüne Etikette
pH-Wert = 9.0 – 14, alkalischer Bereich = blaue Etikette
pH-Wert – Toleranzen +/- 0.2 – 1.0 Pulver/Granulat i.R. 10%ige Lösung
PSA: Der Sammelbegriff PSA umfasst alle Produkte, die der Mensch bei der Ausübung seiner beruflichen Tätigkeit vor Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten schützen, wie Stiefel, Handschuhe, Schürze, Gesichts- und Augenschutz. Sie kommen dann zum sinnvollen Einsatz, wenn die Gefährdung nicht oder nur unzureichend durch technische und/oder organisatorische Massnahmen eliminiert werden kann.

Pseudomonas aeruginosa: Generell ist Pseudomonas aeruginosa dort anzutreffen, wo genug Feuchtigkeit vorhanden ist, z.B. in Waschbecken, Duschen, Bodenabläufen, Saunatauchbecken etc.

Bei mangelhafter Sauberkeit kann das Bakterium Infektionen hervorrufen.

Reinigungstextilien: Mopp und Tücher zur Reinigung.

Reinwasser: Aufbereitetes Wasser nach Zumischung des Desinfektionsmittels.

Richtwert: Anzustrebender Wert.

RLU: Relative light unit (relative Lichteinheit).

Rodac–Platten: Replicate organism detection and counting, Nährboden für Abklatschtest in spezielle Platten gegossene Fertignährböden. Die Nährbodenträger oder die Platten sind so mit Nähragar beschichtet bzw. gefüllt, dass sich die Agarschicht über den Rand vorwölbt (konvexe Oberfläche).

Rohwasser: Der Aufbereitung zugeführtes Wasser.

Schlammwasser: Bei der Spülung von Filtern anfallendes Wasser.

Schmutz: Materie am falschen Ort.

Schwallwasser: Der überlaufende Volumenstrom und das Verdrängungswasser durch Badegäste.

Schwimm– oder Badebecken: Kontinuierlich durchströmtes Wasserbecken, in dem sich ein oder mehrere Menschen gleichzeitig oder in zeitlicher Folge bestimmungsgemäss aufhalten.

Schwimm– oder Badebeckenanlage: Gesamtheit der Becken, deren Einrichtungen und die baulichen sowie technischen Anlagen zur Aufbereitung des Schwimm– oder Badebeckenwassers.

SIA: Schweizerischer Ingenieur– und Architekten–Verein: www.sia.ch

Sorption: Oberbegriff von Adsorption und Absorption (Aufnahme von Fremdmolekülen durch Flüssigkeiten und Festkörper).

Spülwasser: Zur Spülung von Filtern verwendetes Wasser.

Störfall: Ein ausserordentliches Ereignis in einem Betrieb, bei dem erhebliche Einwirkungen ausserhalb des Betriebsareals auftreten.

SVG: Schweizerische Vereinigung für Gesundheitsschutz– und Umwelttechnik

Toleranzwert: Wert, bei dessen Unter– bzw. Überschreitung (bei Bereichsangaben: ausserhalb des Bereichs) eine verminderte Wasserqualität vorliegt. Massnahmen sind zu ergreifen.

TPC: Nährboden für Abklatschtest. Auf diesem Nährboden wachsen die am häufigsten vorkommenden Bakterien, Hefen und Pilze. Er dient also zur Bestimmung der Gesamtkeimzahl. Anwendungsgebiete z.B.: allgemeine Oberflächen, Geräte, Personen, Flüssigkeiten.

Überlaufwasser: Wasser, das ständig über die Beckenkante abläuft.

Verbrauchsmittel: Güter die nicht zum Gebäude gehören, aber Voraussetzung für dessen Betreiben sind und laufend ergänzt werden müssen. Hierzu gehören alle Medien wie Wasser, Heizöl und Erdgas, Reinigungs– und Desinfektionsmittel, Schmierstoffe, Sole, Öle und Aerosole.

Wasserhärte: Der Gehalt eines Wassers an Calcium–Ionen (Ca2+) und Magnesium–Ionen (Mg2+).

Die Wasserhärte wird in Millimol pro Liter (Anzahl Calcium– und Magnesiumteilchen pro Liter Wasser) oder in französischen Härtegraden °fH angegeben und wird in sechs Härtestufen eingeteilt. Alternativ wird die Wasserhärte in deutschen Härtegraden °dH angegeben und in drei Härtestufen eingeteilt. Umrechnung: 10 °fH= 5.6 °dH.

Wasserhärte Tabelle

Gesamthärte °fH Gesamthärte mmol/l Bezeichnung
0 bis 7 0 bis 7 0 bis 7
>7 bis 15 >0.7 bis 1.5 weich
>15 bis 25 >1.5 bis 2.5 mittelhart
>25 bis 32 >2.5 bis 3.2 ziemlich hart
>32 bis 42 >3.2 bis 4.2 hart
> 42 >4.2 sehr hart
Gesamthärte °dH Gesamthärte mmol/l Bezeichnung
0 bis 8.4 0 bis 1.5 sehr weich
>8.4 bis 14 >1.5 bis 2.5 weich
>14 >2.5 mittelhart